
Mit Fliegenrute und Sinkschnur auf Rotlachs (Sockeye)


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Die letzten 10 Male und auch 2019, 2023 herrschte von Juli bis August Hochwasser.
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Da waren Wathosen und Watschuhe ein absolutes Muss.! siehe auch Röbi's Tip
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Die Lachsfischerei mit der Fliegenrute ist rbr's bevorzugte Art zu fischen. An dieser Stelle sei gesagt, dass dies nicht Fliegenfischen im traditionellen Sinne ist.
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Mit unserer Fliegenfischereiausrüstung kann man mit "Flaschenwurf" relativ weit auswerfen und auch tiefe Gewässer absuchen. Unsere Fliegenschnur # 9 mit Sinktip sinkt gleichmässig und schnell ab.
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Die Fliegenschnur muss nach jedem Auswurf eingeholt werden. Das findet vorzugsweise im fliessenden Gewässer stehend statt. Hier muss der Rhythmus gefunden werden. Die eingezogene Schnur muss man flussaufwärts hinter, oder neben sich im Wasser ablegen. ( Übungssache !! )
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Fast überall haben wir zwischen Vorfach und Sinktip ein Bleigewicht 1 3/4 bis 2 1/4 oz ) angebracht, um die nötige Tiefe zu erreichen. siehe unten
Verschiedene Gründe veranlassten uns aber 2019 auch zur Spinnrute und Silch zu greifen:
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Fischer neben uns fischten mit kürzeren Spinnruten in einem anderen Rhytmus und standen zu nahe.
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zahlreiche Fischer: Viele haben den für uns nötigen Abstand, Rutenlänge, nicht eingehalten.
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sehr tiefes Wasser, Feumern schwierig mit unseren langen Vorfächern
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zu lange Wartezeit für die anderen Fischer beim Feumern.
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Neu haben wir uns deshalb 2019 und 2023 angepasst und mit Lamiglas Spinnrute 8,6' = 2.60m , und Fliegerolle mit Silch bestückt, erfolgreich gefischt.
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Röbi Gautschi's Tip; siehe auch "Mit der Spinnrute auf Lachse"

Andy ( r ) mit Vater rbr, AK Hq

Andy mit schönem Sockeye
Unser "Fliegenfischen" auf Sockeye
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Im Wasser stehend, mit genügend Abstand ( mindestens Rutenlänge ) zu den benachbarten Fischern.
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Die Fliegenschnur sollte beim Einziehen hinter sich, flussaufwärts ins Wasser abgelegt werden können.
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Es braucht eine Fliegenrute, eine Fliegenrolle mit Backing und Sinkschnur und verschieden schwere Bleigewichte ( Sinkers ).
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Die Verbindung von Backing und Sinkschnur machen wir mit dem Nagel- oder Blutknoten und schützen diesen mit einem aufgezogenen Schrumpfschlauch. ( Schrumpfen mit Hilfe von Wuhrmann C :-) )
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Da unsere Sinkschnüre keine Loop haben, binden wir mit dem Nagelknoten ein starkes Stück
Monofil ( ca. 60 cm ) an die Sinkschnur,
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Daran binden wir einen K-Wirbel und an diesen das Vorfach. ( siehe Skizze unten )
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Die Vorfachlänge hängt von Fliessgeschwindigkeit und Tiefe des Wassers ab.
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Allgmein gilt: je tiefer das Wasser, desto kürzer das Vorfach
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Am K- Wirbelhängen wir das Bleigewicht ( Sinker ) auf der Rutenseite an. ( Skizze 1 )
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Neu: Dreifachcrosswirbel mit Snap ( Skizze 2 )
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Die Bleigewichte, sowie die Vorfachlänge variieren je nach Wassertiefe und Strömungsgeschwindigkeit
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Am Kenairiver bei der Brücke, River Terrace, brauchte es in den letzten Jahrenbis zu 2 1/4 Oz Bleigewichte.
Unsere Montage mit der Fliegenfischenrute

Skizze 1
Skizze 2

Werfen mit der Fliegenrute

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Flaschenwurf flussaufwärts Richtung 10 Uhrwerfen.
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Das Blei muss rasch den Grund berühren und weitertreiben und dabei ständig den Grund berühren.
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Fliegenschnur energisch ruckartig einholen und hinter sich, flussaufwärts werfen.
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So, den direkten Kontakt zum rollenden Blei halten.
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Rutenspitze tief- und vorhalten !!
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Die meisten kleinen Rucke ( es sind keine Bisse! ) erfolgen so um 2 bis 3 Uhr
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Kräftig gegen den Fisch anschlagen!
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Erfolgt kein Ruck, keine spürbare Veränderung, die Fliegenschnur weiter ganz einholen und im richtigen Rhytmus und Schwung gleich wieder auswerfen. So muss am Schluss keine Restschnur eingeholt werden.
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Dieser Rhytmus muss stimmen um Kräfte und Zeit zu sparen. ( Übungssache! )
Ausrüstung Fliegenfischen
siehe Seite: Alaska Fischermaterial